Anisküsschen

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 200g Zucker
  • 240g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 1/2 Esslöffel anissamen, leicht zerdrückt

Zubereitung

Eier und Zucker für 15 Minuten schaumig rühren bis Mischung fast weiss und zähflüssig ist. Mehl, Backpulver und weinsteinpulver mit 1 EL Anissamen unterrühren.

Backofen auf 175 Grad vorheizen

2 Backbleche einfetten und kleine Teigtropfen mit etwas Abstand, ca. 2,5cm, auf das Blech setzen. Die restlichen anissamen über die Gutzli streuen und 20 min backen bis sie leicht gebräunt sind. 

Kekse zum abkühlen auf ein sauberes Küchentuch setzen. 

Sie passen gut als Dessert und sorgen für einen frischen atem und unterstützen die Verdauung, auch ausserhalb der Weihnachtszeit 

 

Quelle: Aggarwal, Bharat B., Heilende Gewürze

Bärendreck - Lakritze selber machen

Bei der Zubereitung von 20 Lakritze-Bonbons benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 4 Esslöffel Butter;
  • 125 Gramm Zucker;
  • 60 Milliliter Ahornsirup;
  • 2 Esslöffel Melasse;
  • 60 Milliliter gezuckerte Kondensmilch;
  • 6 Esslöffel Vollkornmehl;
  • 2 Teelöffel Anis-und Süßholzextrakt;
  • Fett für die Form;
  • Eine Prise Salz;

Zubereitung:

Eine 22 mal 12 cm große Form mit Backpapier auslegen!

Das Papier einfetten!

Das Kochthermometer an einem Topf befestigen! Dabei darf das Messgerät den Boden nicht berühren! Butter, Zucker, Ahornsirup, Melasse und Salz hineingeben! Auf mittlerer Hitzestufe die Mischung unter ständigem Rühren zum Köcheln bringen! Sobald die Temperatur 116 Grad Celsius erreicht, den Topf vom Herd nehmen! Dann das Mehl umgehend sorgfältig unterrühren! Das Anis-und Süßholzextrakt hineinmischen! Den Mix in die vorbereitete Form gießen! Lakritze im Kühlschrank fest werden lassen! Je nach Wunsch die Bonbons in kleine Würfel oder Schüre schneiden!

Viel Spaß beim Kochen!

Black Garlic

Schwarzer Knoblauch- Die Vorteile des Knoblauch nutzen, aber ohne den lästigen Mund- und körpergeruch

Das Anschneiden oder Zerbeißen der frischen Knolle verursacht eine chemische Reaktion zweier Knoblauchinhaltsstoffe. Die sind für die ­Entstehung des typisch ­schwefeligen Knoblauchgeruchs ­verantwortlich, haben aber auch positiven Einfluss auf unser Herz-Kreislaufsystem.

Aber was ist schwarzer Knoblauch?

Schwarzer Knoblauch ist das Endprodukte nachdem wir einen gewöhnlichen weisse Knoblauch über einige zeit fermentiert haben. Dafür muss der Knoblauch bei konstant 65 Grad und 80% Luftfeuchtigkeit mehrere Tage ruhen. Im Verlauf dieses Fermentationsprozesses bilden sich aus Zuckern und Aminosäuren des Knoblauchs Melanoidine, die eine beträchtliche antioxidative Wirkung entfalten können. Das sind dunkle organische Verbindungen, die die Knolle schwarz färben. Nach ca. 30 Tagen sind die Knollen dann schwarz, die Fermientierung an sich benötigt jedoch 40-90 Tage. Durch die Gärung bekommt schwarzer ­Knoblauch eine weiche, leicht klebrige ­Konsistenz. Der typische Knoblauchgeschmack verschiebt sich ins Süße – mit Aromen von Pflaume, Lakritze und Balsamicoessig.

Weitere informationen zum schwarzen Knoblauch findet ihr hier https://www.schwarzer-knoblauch.org/

Chai Tee Mischung

Zutaten:

  • 10 Kardamom Kapseln oder 1/2 TL Kardamomsamen
  • 1 Zimtstange
  • 4 weisse Pfefferkörner
  • 1/4 TL Fenchelsamen
  • 500 ml Pflanzenmilch
  • 3 EL Rohrzucker
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 500 ml Wasser
  • 4 Beutel schwarzen Tee

Zubereitung:

Kardamomsamen aus der Kapsel entfernen. Alle Samen mit Zimt, und Pfeffer in heisser Pfanne anrösten bis es anfängt zu duften und sich die Aromen frei setzen. Danach auf Teller abkühlen lassen.  alle Gewürze in einer Küchenmaschine oder Gewürzmühle fein mahlen. 

Milch in eine Pfanne giessen und zum Kochen bringen. Gewürze, Zucker und Ingwer dazufügen. 

Wasser in zweiten Topf zum Kochen bringen, dann Herd ausschalten und Teebeutel in heissem Wasser 3 min ziehen lassen. Dann Tee in Milchmischung giessen und 1 weitere Minute köcheln lassen. 

Danach etwas ruhen lassen und durch Sieb giessen und geniessen

Enzyme und Viren

Der Virus und das Immunsystem

Seit Wochen beschäftige ich mich intensiv sowohl in der Praxis, als auch in der Wissenschaft mit dem Virus und darf Ihnen neben neuen Erkenntnissen ein Schutzprogramm für sich, Ihre Familie, Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden empfehlen. Dies hat sich sehr gut bei uns in Traunstein, einem Hotspot, bewährt.


 

Corona ist gefährlicher als Influenza!

Das war am Anfang nicht klar, aber im Schnitt sterben zwischen 3 und 5 Prozent der Infizierten. Der Tod tritt meist durch pneumonale Fibrosierung aufgrund eines durch Corona spezifisch ausgelösten Zytokinsturmes ein.
Dies erklärt, warum besonders alte Menschen betroffen sind, Ihre Fähigkeit, die Folgen des Zytokinsturmes zu verhindern, ist stark reduziert, da ihre Enzymaktivität (damit Regulierung aller Zytokine) vermindert ist. Junge Menschen mit hoher Enzymaktivität scheinen mit dem Covid 19 induzierten Zytokinsturm viel besser zurechtzukommen und deshalb auch eine geringere Folgen- oder Todesgefahr zu haben.

 

Corona ist ein Rassist!

Das Virus ist nicht gleich verteilt, es infiziert etwas mehr Männer als Frauen. Auffällig ist, dass besonderes schwarze Menschen häufiger betroffen sind als weiße. Warum dies so ist, ist derzeit nicht geklärt, wahrscheinlichste Ursache sind genetisch bedingte Unterschiede in der molekularen Rezeptorstruktur.
Die Ursache könnte auch sein, dass unterschiedliche Blutgruppen möglicherweise eine unterschiedliche Infektwahrscheinlichkeit haben. (Blutgruppe 0 weniger, A und B häufiger betroffen).
Insbesondere schwarze Männer mit Blutgruppe A oder B scheinen stärker gefährdet zu sein, Covid 19 in schwerer Verlaufsform zu bekommen.

 

Corona hört nicht auf!

Diese Erkenntnis ist sehr erstaunlich. Normalerweise vergehen Viruswellen nach einigen Monaten, dies kennen wir von Influenza, ja sogar von Ebola. Biologischer Hintergrund ist wohl, dass kein Virus Interesse hat, seinen Wirt auf Dauer auszulöschen. Er lebt sozusagen von Welle zu Welle Jahr für Jahr mit dem Wirt weiter.
Dies scheint bei Corona anders zu sein, er bleibt einfach da und „schnappt sich die Immunschwachen“.

Hier drängt sich mir das Bild eines Terrariums auf. Corona ist die Schlange und wir sind die weißen Mäuse! Die schnellen und starken Mäuse werden dem Biss der Schlange länger ausweichen und überleben, als die schwachen oder alten Mäuse. (in diesem Fall wird Immunstärkung die einzige Therapie der Zukunft !!!), bis eventuell eine Impfung da sein wird.

 

Corona mutiert nicht und bleibt stabil!

Diese Annahme ist wesentlich für die Entwicklung eines Impfstoffes! Bis jetzt sah es so aus, als reagiert SarsCoV2 relativ langsam, bildet keine Neumutationen und bleibt stabil, was eine schnelle Impfstoffentwicklung fördern würde.
Leider zeigen neue Erkenntnisse aus USA und Brasilien, dass der Virus eher stärker wird und sehr wohl seine Struktur ändert. Dies würde eine schnelle Entwicklung für einen effektiven Impfstoff stark behindern.

 

Bald kommt die Corona Impfung!

Diese Frage kann derzeit keiner genau beantworten! Aber erste Pläne bis zum Ende 2020 eine effektive Impfung zu haben, sind wohl vom Tisch. Es scheint vielmehr so, dass weitere 1 bis 2 Jahre Forschung nötig sind. Inwieweit dieser Impfstoff dann auch Mutationen miteinschließt, ist derzeit nicht absehbar. Auch namhafte Wissenschaftler, z.B. das Paul Ehrlich Institut sehen in den nächsten
5 Jahren eher keinen zugelassenen, wirksamen, geprüften -auch auf Autoimmunität und andere Nebenwirkungen getesteten- Impfstoff gegen Corona.
Ich persönlich bin der Meinung, da die Antikörperbildung bei einigen, gerade jungen Patienten, nicht stattfindet, dass das Grundprinzip der Immunisierung durch Impfung, wo ja nur Bruchstücke des Erregers dem Immunsystem präsentiert werden, auch nicht stattfinden wird oder kann.

 

Durchseuchen lassen ist die Lösung!

Anscheinend nicht. England und USA, auch Schweden verfolgen eine offene Politik nach dem Motto: „infizieren lassen, überleben und immun werden!“ (Moralisch ist diese Vorgehensweise sicher zu hinterfragen, es unterstellt den Gedanken „selbst schuld, wenn Du nicht stark genug bist“. Aber ehrlich, wir alle lieben unsere Eltern, unsere Großeltern und würden gerne noch viele schöne Stunden mit ihnen verbringen wollen.) Es gibt aber erste Hinweise, dass diese Strategie „des Durchseuchens“ nicht funktioniert. Anscheinend wird nur ein Teil der Infizierten immun gegen Corona. (Ich selbst kenne Kollegen, die trotz durchgemachter Infektion keine Antikörper gebildet haben und nicht immun sind.) Sollte eine Durchseuchung in dieser Form nicht möglich sein, würde dies die Theorie der „Schlange und den Mäusen“ unterstützen, d.h. Corona begleitet uns in die Zukunft und gefährdet besonders Immunschwache oder Menschen mit Vorerkrankungen.
Dies würde in Zukunft Mitarbeiter im Gesundheitswesen stärker gefährden, da sie wiederholt eine Infektion haben könnten. Deshalb: Immunstärkung!

 

Kinder sind seltener betroffen!

Diese Überlegung hat sich nicht bewahrheitet. Kinder infizieren sich genauso häufig wie Erwachsene, haben allerdings meist einen milden Verlauf. Möglicherweise haben Kinder zu einem höheren Prozentsatz Immunität als Erwachsene, aber auch dies wird erst noch endgültig geklärt werden müssen.

 

Kinder und Jugendliche entwickeln häufiger ein MIS-C (Kawasaki-Syndrom)!

Hierzu wird derzeit intensiv untersucht, ca. 5 bis 8 Prozent aller Kinder entwickeln ein MIS-C (multiple inflammatory Syndrom-Corona), welches dem Kawasaki Syndrom ähnlich erscheint.
Aber sehr wichtig: es gibt deutliche Hinweise, dass ein niedriger Vitamin D Spiegel das Entstehen eines MIS-C fördert. Ein hoher Spiegel an Vitamin D allerdings lässt mit großer Wahrscheinlichkeit einen milden Krankheitsverlauf erwarten. Dies würde sich mit unseren Forschungsergebnissen zum Vitamin D Rezeptor bei Leukozyten decken, die dann effektiver innerhalb des Immunsystems arbeiten können.

 

Schutzmaßnahmen:

Zuerst hat man der Desinfektion von Oberflächen, Masken und Händewaschen den gleichen Rang in der Virusprophylaxe eingeräumt. Dies scheint nicht mehr zu gelten. Man weiß mittlerweile, dass das Virus insbesondere aerosol übertragen wird und die meisten Infektionen durch Luft, Hand und/oder Mundkontakte stattfinden.
Deshalb ist das Tragen einer Maske und die Händedesinfektion besonders wichtig, um den Virusload zu verringern. Reine Desinfektion der Oberflächen scheinen nachgeordnet.

 

Corona infiziert nicht sofort!

Es braucht nach heutigen Erkenntnissen bis zu acht Stunden nach Kontakt an der Mund/Nasenschleimhaut, bis das Virus die Penetration beginnt.

Achtung: Hier ergibt sich eine besondere Gelegenheit mit dem Innova Spray® IMMUN einen zusätzlichen Schutz aufzubauen. Lysozym spaltet an der Mund/Nasenschleimhaut Bakterien und Viren. Dieses Wissen können Sie nutzen, indem Sie Lysozym prophylaktisch anwenden, um aerosol übertragene Keime in der Adhäsion zu verringern.

Ganz spannend: Möglicherweise hat man nach Viruskontakt noch die Chance, nachträglich das Lysozym Spray erfolgreich anzuwenden. Wurden Sie z.B. angeniest oder angehustet, würden Viren einige Zeit an der Schleimhaut haften bleiben. Sofort danach Lysozym Spray gegeben, reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass einige der Viren penetrieren und infizieren können.

 

Fazit:

  1. Corona wird neben den Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs eine der neuen Haupttodesursachen weltweit!
  2. Immunstarke (hier spielt das Alter eine nachgeordnete Rolle) sind besser vor einer Infektion geschützt oder haben im Falle einer Infektion einen eher milderen Krankheitsverlauf
  3. Schützen Sie sich, Ihre Familien, Freunde und Mitarbeiter vor einer Infektion, neben den allgemeinen Maßnahmen (Abstand, Maske, Händedesinfektion) insbesondere mit einem spezifischen Immunaufbau.

 


Gesamtfazit:

Der immunstarke Mensch wird länger und besser überleben,

also los geht’s!


Text: Dr. med. Hellmut Münch/07.2020  |  Leiter der Medizinischen Enzymforschungsgesellschaft e.V., 83224 Grassau  |  www.enzymforschungsgesellschaft.de