Mineralstoffanalyse

Mineralstoffe und Spurenelemente werden über die Nahrung aufgenommen, regeln den Stoffwechsel im Körper und sind für den Aufbau von Körpersubstanzen zuständig. 

Die spektralphotometrische Messung wird direkt mit dem tragbaren, kleinen OligoScan im Bereich der Handfläche durchgeführt. Die gemessenen Konzentrationen werden an fünf entscheidenden Parametern (Körpergröße, Gewicht, Geschlecht, Alter und Blutgruppe) relativiert, sodass man in einer einfachen Darstellung beurteilen kann, ob diese der Norm entsprechen.

Die Technologie des OligoScans basiert auf Spektralphotometrie, welche bereits in den 1930ern erkannt und mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Diese Diagnosemethode wird seit Jahren im medizinischen Laborbereich und auch in der Industrie erfolgreich angewendet.

Das Messergebnis zeigt 20 Mineralien- und Spurenelemente, 14 Schwermetalle und wichtige physiologische Zusammenhänge, welche Ihnen die Basis  für effizientere Therapieempfehlungen schaffen.

 

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Raunächte

Die Zeit „zwischen den Jahren“ – Die Rauhnächte

Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit des Wechsel und des Wandels, eine Übergangszeit. In aller Ruhe schaut man schaut auf Vergangenes zurück, schließt ab und macht sich bereit für neue Ziele und Wege. Das alte Jahr ist vorbei, das neue hat noch nicht begonnen. Das erklärt auch die Redewendung „zwischen den Jahren“ für die Spanne zwischen Heiligabend und Drei Könige. Oft spricht man von dieser Zeit auch von den Rauhnächten.

Es soll eine Zeit der Einkehr, des Lauschens, der Stille, der Reinigung und Vorbereitung für das, was sich uns im neuen Jahreszyklus offenbaren wird sein.

Was sich in der Natur bewegt

Rehe hüten ein Rauhnachtgeheimnis: Im August findet ihre Brunftzeit statt. Das befruchtete Ei verbleibt bis Weihnachten im Eileiter. In den Rauhnächten bewegt sich das ruhende Ei weiter in die Gebärmutter und beginnt, sich zu entwickeln und ein junges Reh herauszubilden, das dann im Frühling zur Welt kommt.

Interessant ist, dass in einigen Kulturen die Rehe, Elche und Hirsche die Tierführer des Weihnachtsmannes sind, der Geschenke bringt und damit Neugierde, Liebe und Freude in den Menschen weckt, sodass sie zuversichtlich ins neue Jahr gehen können.

In der Zeit der Rauhnächte hat die Ruhephase in den Pflanzen und Samen ein Ende. Tief in der Erde beginnen die Samen langsam zu erwachen und zu keimen. Die Pflanzensäfte beginnen sich zu regen und anzusteigen. Dies kann besonders an den Bäumen beobachtet werden. Auch die Algen unter dem Eis der zugefrorenen Seen beginnen sich wieder zu bewegen.

Herkunft

Es gibt verschiedene Wegweiser für die Herkunft von Rauhnacht. Ein Pfad führt zum mittelhochdeutschen Wort rûch, was soviel wie rauh, grob, haarig, ungezähmt bedeutet. Gemeint ist damit, dass in den Rauhnächten das Geschehen des neuen Zyklus noch in einer rohen unausgeformten Form vorliegt. Diesem Anfang des neuen Jahreszyklus liegt sozusagen ein Zauber inne, den jeder Mensch selber weiterzaubern kann.

Das Räuchern

Vielerorts heissen die Rauhnächte auch Rauchnächte und beziehen sich damit auf den uralten Brauch des Räucherns in der Zeit zwischen den Jahren. Mit verschiedenen Harzen und Kräutern wurde geräuchert, um böse Geister zu vertreiben und die wohlgesinnten und positive Energie einzuladen. Das Räuchern von Wohnungen und Häusern zum Jahresübergang ergibt auch heute noch Sinn: das Neue kann sich in einen energetisch reinen Raum hineinentfalten.

Von Mythen und Bräuchen

Es gibt zahlreiche Mythen, Bräuche, Rutuale und Sagen rund um diese Zeit. Wäsche durfte nicht gewaschen werden, damit sich die Geister nicht in den Laken fingen und diese dann als Totenhemden nutzen. Auch mussten vor Weihnachten die Schulden beglichen sein, sonst winkte Unglück. In den Nächten durften Mädchen und Frauen nicht nach draußen gehen, weil es die wilde Jagd besonders auf sie abgesehen hätte und damit dem Tod geweiht wären. Tiere mit den Toten sprechen oder Ahnen und Geister erscheinen. Wenn eine unverheiratete Frau in den Rauhnächten zu einer Wegkreuzung ging, galt das alseine Gelegenheit, um ihren künftigen Bräutigam zu sehen. Seine Gestalt erschien um Mitternacht und ging schweigend vorüber. Die junge Frau durfte ihn weder ansprechen noch ihm nachschauen, um den Zauber nicht zu zerstören.Das Wetter der Rauhnacht bestimmt das Wetter des entsprechenden Monats und vieles anderes mehr.

Datum und Anzahl Rauhnächte

Die Anzahl der Rauhnächte variiert jedoch nach Gegend: Von drei bis zwölf Nächte können sie dauern. Manche erachten sie als Schicksalsweisend oder als Omen für das kommende Jahr. Aus dem Grund sind es zumeist zwölf Nächte und jede einzelne steht für einen Monat des kommenden Jahres. Daher soll man in dieser Zeit besonders auf seine Träume, Gefühle sowie auf das Wetter, Erlebnisse und Nachrichten achten. Die Rauhnächte beginnen somit mit der Nacht vom 24. Auf den 25. Dezember und enden mit der Nacht auf Drei Könige, am 6. Januar.

Warum sind es 12 Nächte?

Da die heidnischen Bräuche und Mythen lange Zeit nur mündlich überliefert worden sind, gibt es auch hier nicht nur eine Erklärung. Mit Sicherheit hat es jedoch mit den verschiedenen Kalendern zu tun, die immer wieder verändert worden sind. Eine Erklärung bezieht sich auf den Unterschied von Mond- und Sonnenkalender:

Ein Mondjahr (12 Mondzyklen von 29,4 Tagen) besteht aus 353 Tagen. Für die 365 Tage des Sonnenjahres fehlen demnach 12 Nächte. Diese Nächte werden mit den Rauhnächten gleichgesetzt und gelten - weil außerhalb der Zeit oder zwischen den Jahren - als mystisch und magisch.

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Zucker

Zucker 

Zuckeraustauschstoffe

Sorbit

Mannit

Xylit

Maltit

Isomaltit

Voll energetisch verwertbar und entsprechen in Energiegehalt dem von Haushaltszucker.

Können im Darm zur Reizung der Schleimhaut und damit zu Blähungen und Durchfall führen

Oft in Diabetikerprodukten enthalten

0.50

--

1.20

 

Süssstoffe, synthetisch

Acesulfam

E950

 

Toxisch akzeptabel aber fragwürdige Studien (marktführende Hersteller)

80-250

Aspartam

E951

 

 

Nicht energetisch verwertbar, deutlich süsser als Zucker, rufen Hungergefühl hervor, Masthilfstoff bei der Kälberzuckt, verursacht häufig Migräne und Asthmaanfälle, gestörte Hirnfunktion bei übermässigen Verzehr, Oft in «light» Produkten enthalten

100-200

Cyclamat

E952

Tiefversuche zeigen Blasenkrebs, chemischer Stammbaum enthält Basismittel für Insektizide, Oft in «light» Produkten enthalten

20-50

Saccharin

E954

Nicht energetisch verwertbar, deutlich süsser als Zucker, in Tierversuchen krebserregend und genotoxisch, künstlicher Geschmack, rufen Hungergefühl hervor, Ursprungssubstanz gilt als neurotoxisch, Oft in «light» Produkten enthalten

200-700

Thaumatin / Talin

E957

Aus westafrikanischen Katemfe-Strauch, unbedenklichster Süssstoff, Geschmack erinnert an Lakritze, oft genteschnisch verändert

2500

Neopesperidin / NHDC

E595

Pflanzlichen Ursprungs, toxisch akzeptabel allerdings ohne Studien

600-1500

 

Zuckeralternativen

Vollrohrzucker

Im Gegensatz zu rafinerierten Zucker mehr Mineralstoffe und ohne chemische Behandlung

Gebäck, Süssen, weniger für helles Gebäck wegen der dunklen Färbung

Ersetzt Haushaltszucker 1:1

Ersetzt Zucker 1:1

Honig

Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und Enzyme, Auswirkung auf Blutzucker und Körpergewicht analog Haushaltszucker (Hautzutat Saccarose)

Besonders für kalte Speisen da Honig bei >40 Grad Mineralstoffe verliert,

Bräunt beim Backen schnell, daher Gebäck im Ofen abdecken, Hitze 10-20 Grad reduzieren und Backzeit etwas verlängern

75g Honig ersetzen 100g Zucker

 

Ahornsirup

Aus Zuckerahornbaum gewonnen (50 Liter Saft ergeben 1 Liter Sirup), viele Vitamine und Mineralien, ökologisch fragwürdig, Hauptzutat Saccarose

Gut für kalte Desserts, heisse Getränke, Backwaren

Im Rezept etwas an Flüssigkeit reduzieren, ca. 2-3 EL

75g Ahornsirup ersetzen 100g Zucker

Birnel, Birnendicksaft

Halb so grosse Süsskraft aber genauso viele Kalorien

Gebäck, Birchermüesli, Fruchtsalat, Kompott und Getränken

150g Birnli statt 100g Zucker

Reissirup / Reishonig

Fermentieren von Reismehl, lässt Blutzucker nur langsam ansteigen, gut bei Fructose Intoleranz, Hauptzutat Saccarose, ökologisch fragwürdig wegen Import aus Asien,

Kann zum Süssen und Backen verwendet werden, auch für helle Teige

Im Rezept etwas an Flüssigkeit reduzieren, ca. 2-3 EL

125g Reissirup ersetzen 100g Zucker

Agavendicksagt

Agavensaft abzapfen und einkochen, sehr niedriger GI, viele Mineralstoffe, Spurenelement, hoher Fructosegehalt daher nicht für Diabetiker geeignet, ökologisch fragwürdig, Hautzutat Saccarose

gut zum Süssen, jedoch weniger zum Backen,

Ersetzt Zucker 1:1

Xylit / Birkenzucker

Synthetisch hergestellt aus diversen Pflanzen, selten Birken, weniger Kalorien, niedriger GI, wirkt bei übermässigem Verzehr abführend und kann Blähungen verursachen, oft hergestellt aus genetisch verändertem Mais daher auf Bio Siegel und Inhaltstoffe achten

Kann für Gebäck und Desserts verwendet werden,

 

Ersetzt Zucker 1:1

Stevia

Wird aus der Stevia Pflanze gewonnen und wird insulinunabhängig verstoffwechselt, Süsskraft ist deutlich stärker als Haushaltszucker, kalorienfrei, hoher chemischer Herstellungsaufwand

spezieller Nachgeschmack daher nicht für jedes Gebäck geeignet

Austausch ist abhängig von Steviaprodukt

Trockene Früchte

Viele Mineralien und Ballaststoffe

Früchte einweichen und pürieren, kann für Desserts oder Gebäck verwendet werden.

Süsskraft variiert nach Früchten und ist schwer zu dosieren

Kokosblütenzucker

Eingetrockneter Nektar, lässt Blutzuckerspiegel langsam ansteigen, Karamell artiger Geschmack, niedriger GI,

für aromatisierte Speisen, weniger für helle Kuchen / Gebäck wegen Farbe,

 

Ersetzt Zucker 1:1

Erythrit 

Fermentierte Kohlenhydrate, Etwas weniger Süsskraft als Zucker, kalorienfrei, geringer Einfluss auf Blutzucker, wirkt bei stark übermässigen Verzehr abführend und kann Blähungen verursachen

 

Ersetzt Zucker 1:1

 

Der Mineralstoffgehalt in den natürlichen Zuckeralternativen kann aufgrund der Menge vernachlässigt werden

Grundsätzlich gilt auch hier: Die Menge macht das Gift!

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